Fitness!

Im Winterhalbjahr gehe ich zum Training in ein Fitnesscenter. Ich mache Kurse mit, am liebsten Aerobic. Die Formationsübungen in der Gruppe machen mir am meisten Spaß. Man versucht, nicht aus der Reihe zu tanzen, wird von der Musik und von der Gruppe mitgerissen und natürlich von der Trainerin richtig geführt. Ich habe ganz selten Muskelkater bekommen. Das deutet auf richtige Erwärmung, Steigerung der Belastung und guten Ausklang mit Yoga-Übungen. Wir machen z. Z. immer wieder die gleichen Übungen in verschiedener Abfolge und Kombination, doch es wird nie langweilig.

Step-Aerobic mag ich auch gern, doch die Konzentration auf die Schrittfolgen übers Brett fällt mir nach ¼ h intensiven Trainings immer schwerer. Und wenn man erst aus dem Tritt gekommen ist, dauert es bei Step-Aerobic einen Moment länger, um in das Gruppentempo wieder reinzukommen. Der sportliche Effekt zum Training der Beinmuskulatur ist sicher größer, doch wenn man öfter aus dem Takt kommt, minimiert das den Spaß an der Bewegung.

     
fit!
     
     
Tai Chi
Tai Chi

Wir machen Übungen mit dem Gymnastikball, Band und auf der Matte. Bei der Wirbelsäulengymnastik kommt manchmal noch ein Stab dazu. Diese Art von Gymnastik ist nicht so schweißtreibend, doch beim Training der Körpermuskulatur nicht viel weniger wirkungsvoll.

Tai Chi haben wir vor einem Jahr angefangen, weil der Kurs im Anschluss an die Wirbelsäulengymnastik angeboten wurde. Die Bewegungen sind sportlich konditionell weniger anspruchsvoll, mehr mental ausgerichtet. Mir fehlt wohl ein wenig die innere Einstellung zu der fernöstlichen Symbolik, obwohl mir die Musik und dazu die fließenden Bewegungen sehr gefallen. Ich mache einfach die Übungen unseres Vorturners nach, ich kann sie nicht allein aus dem Gedächtnis reaktivieren. Wir werden Tai Chi wohl ganz aufgeben und dafür „Body und Mind“ trainieren.